Monday, March 9, 2009

Meine Outbacktour

hallo alle zusammen,
ja am 28.2.2009 war es dann endlich soweit. meine outbacktour nach alice springs begann. ich war bereit fuer die hitze, fliegen, felsen, wanderungen und sand;)
um 20 nach 6 wurden wir von unserem tourguide evo am traveloffice abgeholt. es hiess beine einziehen und gutes sitzfleisch haben;) wir waren mit 24 mann. alles war dabei.angefangen bei einer 18 jaehrigen englaenderin, die mit ihrem freund,28, durch australien reist.eine deutsche aus aachen, die ihr abi in kanada gemacht hat und eine gute freundin, eine englaenderin, die eigentlich nur darauf konzentriert war um unseren evo rumzukriegen(hat sie dann auch geschafft), auf der tour gefunden hat.ein 40 jahre alter schwede, der grad ne scheidung hinter sich hatte und zum fruestueck immer sein letztes bier vom vorabend trank. einen iren, der eigentlich immer die stimmung in der gruppe aufrecht hielt, wobei er immer nur von bier, whiskey und betrunken sein redete;) bis hin zu einem aelteren ehepaar aus england, die immer was zu meckern hatten.

unser erster halt war quorn, wo wir die naechsten beiden naechte bleiben sollten. am tag der ankunft sollten wir eigentlich noch eine wanderung machen , aber jeder war muede und gar nicht vorbereiten(keine schuhe,sonnencreme oder hut dabei) somit sind wir dann ins hostel, haben bier fuer den abend geholt und uns vor den fernseher gepflanzt bis das essen fertig war. es gab kangeroo, emu und kamel vom grill. hhmmm lekker;)
am naechsten tag mussten wir um 5 aufstehen. wir mussten 40 minuten fahren und dann hiess es die wanderschuhe auspacken, naja auf meinen sneakers ging es auch;) es stand uns eine 2 stuendige wanderung auf den mount ohlssen bagge bevor, so hiess es zumindest. wir konnten einfach loslaufen und der guide blieb am ende um diejenigen aufzufangen die nicht mehr konnten oder einfach etwas langsamer waren. es war ne ordentliche pruefung fuer meine kondition, die ich ja schon 7 monaten nicht mehr richtig brauchte, doch zu meinem erstauen, war ich nach einer stunde klettern und laufen, die erste, mit noch einem enlaender;) dann wer haette es geglaubt, kurz vor dem ziel, treffe ich doch 2 maedels aus meiner gruppe vom anfang. sie machten die tour runter von darwin nach melbourne.war ganz schoen zu hoeren was sie so die letzten 7 monate gemacht hatten.

am naechsten tag ging es dann auf nach cooper pedy, die underground stadt. es war ne sehr lange fahrt. gegen nachmittag kamen wir dort an und hatten gleich eine rundfahrt durch cooper pedy. 70% der stadt ist underground, da sie im sommer an die 57 grad erreichen. die stadt ist beruehmt fuer seine opale. viele der einwohner sind schon ein bisschen verrueckt geworden im laufe der jahre, da sie ihr ganzes leben damit verbringen, nach opalen zu suchen, doch nie was gefunden haben....
abends gab es pizza und ein bier in der underground bar. man sollte dort auch nicht alleine nachts auf der strasse laufen, so ganz sicher ist es dort nicht, was nachts auch bestaetigt wurde. wir schliefen alle friedlich in unserem underground hostel, also aboriginal kinder versucht haben in unseren bus einzubrechen. zum glueck hatte evo sie gehoert und ist rausgelaufen und sie sind dann auch gleich weggelaufen.

dann ging es endlich ins redcentre. der kings kanyon und kata tjuta stand auf dem plan. wir hatten unser lager im kings kanyon resort. mussten leider in den zelten schlafen da es regnete(kommt auch nicht so oft vor;))
zuerst gingen wir zu kata tjuta, auch eine felsen formation um schoen anzusehen, dort begann es auch schon wieder zu regnen. abends im camp gab es mal wieder lekker barbie;)
morgens wieder frueh aufgestanden um nicht in der mittagshitze um den uluru herumzulaufen. letztenendes waren wir auch froh, denn in der zeit war es noch trocken, den halben weges begann es aus eimern zu schuetten;) aber somit konnten wir den kings kanyon mit wasserfaellen sehen, was auch nicht jeder hat. naja wir waren danach klitschnass und haben gefroren. doch als es wieder aufhoerte und die sonne rauskam, waren wir so wieder trocken.
wir fuhren zu unserem naechsten camp, wo wir dann doch draussen in den swags schlafen konnten. unter den himmel der vollbombadiert war mit sternen liess es sich doch sehr gut schlafen;)
am naechsten tag ging es dann nach alice springs und somit die endstation unserer tour. alice springs ist eine kleine stadt mit mehreren hostels eine fussgaengerzone. es war fuer 2 tage aber genug. unsere tour wurde mit einem gemeinsamen essen und ein paar getraenken in der bar beendet, es war guter abschluss einer tollen und erfahrungsreichen woche.

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